Fröhliches Unternehmertum

Aktualisiert: 28. Nov 2018

Was spricht dagegen, dass für einen Unternehmer Freude und Freiheit im Vordergrund stehen?



Für viele Unternehmen mag 'erfolgreich sein' heissen, viel Geld zu verdienen. Es kann auch bedeuten, die gesetzten Ziele erreicht zu haben. Doch ist das schon alles? Und sind die definierten Ziele überhaupt sinnvoll? Hierzu kommt, dass man sich immer wieder neue Ziele setzen muss. So jagt man quasi dem Erfolg andauernd hinterher.



Ist Erfolg überhaupt die richtige Messgrösse?


“Wenn du immer dem Erfolg nachrennst, bist du im Mangelbewusstsein.”

Schauen wir doch mal an, was der Mensch eigentlich möchte. Im Prinzip möchte er Frieden, Glückseeligkeit und Freiheit. Was, das ist nicht möglich in unserer hektischen Zeit? Nicht vereinbar mit Unternehmertum? Dies mögen zeitgenössische Kommentare sein, welche die Schnelllebigkeit und Hektik der aktuellen Zeit widerspiegeln. Doch würde man sich Gutes tun, um diese Glaubenssätze einmal zu überprüfen. Die nächste Frage, die man sich stellen kann ist, wofür man das eigentlich alles tut? Da kommt bald einmal die Grundüberlegung der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens auf das Tablett. Für einen Unternehmer nimmt die Arbeit mit ziemlicher Sicherheit einen sehr grossen Platz ein in dessen Leben und somit sind diese Themen und Fragen nicht von der Hand zu weisen.



Freude am Unternehmertum


Falls ein Unternehmer oder eine Unternehmerin die ganze Zeit dem Geld hinterher rennt, die Konkurrenz übertrumpfen, die Kunden manipulieren oder Konflikte bereinigen muss, ist dies wohl keine wohltuende Grundlage, um eine Firma zu führen. Man könnte meinen, dies seien die Grundherausforderungen eines jeden Firmenbesitzers, doch ist das wirklich so? Sind da nicht etwas Ängste und Zweifel versteckt? Klar sind Geld verdienen, Wettbewerb und Kunden ein Thema, doch sollten sie positiv im Fokus stehen und nicht als Problem. Vielmehr sollte die Aufmerksamkeit auf die Sinnhaftigkeit des Unternehmens, die Begeisterung am Produkt und die Freude an der Zusammenarbeit - sei es in der eigenen Firma, mit Kunden oder Mitbewerbern - gerichtet sein.



Alles ist energie


“Unterdrückte Energie verbraucht Energie!”(Helga Schäferling)

Die Welt besteht aus elektromagnetischer Energie, sei es der Mensch, Gedanken, Musik, Geld oder Farben. Alles. Jede Materie bildet sich aus einem Meer von unendlicher Energie, eine Art Vakuum. Dies und andere spannende Phänomene wurden spätestens in der Quantenphysik erkannt. Für einen Unternehmer gilt es nun, seine persönlichen sowie die Energien des Unternehmens im Griff zu haben. Etwas abstrakt? Nicht unbedingt. Man muss nicht unbedingt übersinnliche Fähigkeiten entwickeln oder irgendwelche Gerätschaften installieren, um diese Energien wahrzunehmen. Vielmehr geht es darum, als erstes einmal einen Schritt zurück zu treten und in Achtsamkeit zu erkennen, wo man denn viel Energie verbraucht und vorauf man seine Energie eigentlich verwenden möchte. Energie folgt dem Bewusstsein. Somit ist es fundamental, wohin jemand mit seiner Aufmerksamkeit zielt.


Ein ganz einfaches Beispiel: Wenn man als Unternehmer die ganze Zeit seinen Geldnöten hinterher springen muss, geht definitiv Energie verloren. Wie schön wäre es denn, wenn diese Energie in sinnvolle Tätigkeiten, wie beispielsweise Kreativität oder Mitarbeiterförderung einfliessen würde? Das Geld kommt dann von alleine. Die grundlegende Frage stellt sich, wo Energien blockiert sind und wie diese löst.


Zeichen der Zeit


Die Welt bewegt sich in einem noch nie dagewesenen Wandel! Viele Menschen erkennen, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Ressourcen des Planeten sind bis aufs letzte ausgebeutet, Böden sind verunreinigt, Krankheit wird als normal angesehen und der Graben zwischen Arm und Reich vergrössert sich laufend. Dazu gesellt sich, dass es immer mehr Burnouts gibt und immer mehr Menschen stellen sich die Frage der Sinnhaftigkeit. Junge Menschen stellen umso mehr das marode 'System' in Frage und sind nicht mehr bereit, um jedem Preis und bis zum Umfallen zu arbeiten.

Somit ist es ein Zeichen der Zeit, dass auch Unternehmer sich ihrer Verantwortung stellen und ihren Beitrag zur Allgemeinheit leisten sollten. Auch geht es darum, alte unnütze Strukturen und Methodiken zu hinterfragen. Es kann gut sein, dass Firmen, denen es nur um Profit geht und dafür über Leichen gehen, früher oder später nicht mehr existieren. Leistet man jedoch seinen Beitrag zur Allgemeinheit ist nämlich auch die Sinnhaftigkeit gegeben.



Der Unternehmer ist gefragt


Ein Unternehmen zu führen ist - nicht zuletzt in der aktuellen, schnelllebigen Zeit - eine grosse Herausforderung. Umso mehr, wenn man wirkliche Freude und Freiheit darin finden möchte. Daher sollte ein Unternehmer sich folgende Fragen stellen:


  1. Wo bin ich als Unternehmer unnötig blockiert; wo möchte ich eigentlich meine Energie drauf lenken?

  2. Möchte ich Druck, Stress, Geldsorgen und Konkurrenzkampf als alltägliches Grundmuster akzeptieren oder wäre Freude, Freiheit, Kreativität und Sinnhaftigkeit doch nicht eher erstrebenswert?

  3. Ist mein Unternehmen auf die Zukunft ausgerichtet, wobei es um Nachhaltigkeit und Unterstützug der Allgemeinheit geht oder hinke ich mit alten Strukturen und unnützen Motivationen hinterher?

  4. Habe ich und meine Mitarbeiter Freude bei der Arbeit oder sitzen und rennen sie wie Roboter in der Gegend herum?


Viel Freude bei der Berufung wünscht



Sascha A. Rauber


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