Das Gedanken-Wirrwarr

Aktualisiert: 28. Nov 2018

Wie man seinen Kopf von unnötigen Gedanken-Spielen frei bekommt .



Herzlich willkommen zu einem neuen Blog Post. Wer hat schon nicht das Gefühl, dass das Leben eine Herausforderung ist? Gerade in dieser schnelllebigen Zeit fühlt es sich an, als sässe die gesamte Menschheit in einem Schnellzug. Man schaut zwar aus dem Fenster aber die Landschaft erkennt man nur verschommen. Beruf, Freunde, Famile und andere Verpflichtungen halten die meisten auf Trab. Dazu kommen Ausseneinflüsse wie Technologie, Werbung, News aus aller Welt und und und... - wenn man jemanden fragt, wie es geht, heisst es oft: "Nicht schlecht, halt etwas stressig." Es scheint, als ob dies der allgemein normale und akzeptierte Zustand sei in der heutigen Gesellschaft.


"We are shaped by our thoughts; we become what we think. When the mind is pure, joy follows like a shadow that never leaves." (Gautama Buddha)

Siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann besteht der Wald einfach aus dem Gedanken-Wirrwarr in deinem Kopf. Über Vergangenes wird gerne und oft nachgegrübelt, zukünftiges wird oft hin und her gewälzt. "Soll ich oder soll ich nicht?" - "Ist dies besser oder jenes?" Die grosse Herausforderung ist, zwischen Gedanken und Bauchgefühl zu unterscheiden. Viel zu oft ist der Gedanken-Zirkus präsent und man dreht sich im Kreis. Zumeist basieren die Gedanken auf konditionierten Ängsten, Zweifeln oder Schuld, welche in die Zukunft projeziert werden. Dies passiert zum grössten Teil unbewusst. Doch wie kommt man nun aus dem Wald?



Fokus auf die wichtigen Dinge


Ein wohlgemeinter Ratschlag ist, dein Leben aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Was tust du - oder hast zumindest das Gefühl du müsstest es tun - in deinem Leben alles, was nicht wirklich notwendig ist? Was machst du aus Freude und wo rennst du unnötigen Verpflichtungen hinterher? Wo zerbrichtst du dir den Kopf über Dinge, die vielleicht gar nicht so wichtig sind?


Überlege dir, welches für dich die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und kümmere dich vorerst um diese. Meistens sind das grundlegende Sachen, wie Beruf oder Beziehung. Bestimmt nicht, wieso jetzt der geliebte Fussballclub wieder verloren hat, welcher Lippenstift wohl am längsten hält oder ob ein Kreisel in der Dorfstrasse nun gebaut werden soll oder nicht. Vereinfachung ist angesagt.


Eine grundlegende Unzufriedenheit in einem bestimmten Lebensbereich kann auf andere Gebiete einen unschönen Einfluss haben. Bist du beispielsweise oft bei der Arbeit genervt, leiden oft Beziehung, Familie und sogar Freunde darunter. Es geht darum, die Ursache bei den Wurzeln zu packen, sodass sich eine Lösung auch auf andere Bereiche auswirkt.


"Auch ein Baum wächst von den Wurzeln an aufwärts und nicht von den Ästen her."

Nachfolgend ein paar Tipps, wie du deine Gedanken im Zaum halten kannst:


  1. Weniger Nachrichten und Fernsehen. Sie beeinflussen dein Wach- und Unterbewusstsein suboptimal und sind nicht wirklich fördernd, um einen klaren Geist zu kultivieren. Man muss nicht zwingend immer über alles auf der Welt Bescheid wissen.

  2. Gehe in die Natur; am besten lässt du das Natel zu Hause und gehst alleine. So hast du Ruhe und kannst dich vom Alltag loslösen.

  3. Meditiere, auch wenn es nur 5-10 Minuten sind am Tag. Du kannst es auch 20 mal am Tag je 30 Sekunden üben, was sehr effektiv ist. Richtig zu meditieren heisst, den eigenen Geist zu befreien. Wenn du das oft und richtig übst, wirst du erstaunt sein, wie sich dein Leben verbessert. Einen klaren Geist zu haben ist Grundvoraussetzung für inneren Frieden und Glückseeligkeit.

  4. Ernähre dich gesund. Was das mit Gedanken zu tun hat? Beobachte dich einmal, wenn du viel und schwer gegessen hast. Deine Energie ist jetzt im Magen und nicht da wo sie wirklich gebraucht wird. Mit leichterem Essen fühlst du dich vitaler und kannst einen klareren Kopf behalten. Alkohol, Kaffee, Softdrinks, Fleisch und zuviele Süssigkeiten unterstützen dich dabei nicht. Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel eine basenüberschüssige Nahrung.

  5. Bewegung. Das heisst nicht, dass du deinen Körper bis zum Exzess prügeln musst. Wir produzieren sonst schon genug Stresshormone. Es reicht, dich am Tag 20 Minuten bewusst zu bewegen. Nimm die Treppe anstatt den Lift. Mache am Morgen ein paar Liegestütze. Besser 5 als gar keine. Du denkst, du hast keine Zeit? Dann ist es dir zu wenig wichtig. Überlege dir, wo du sonst während des Tages unsinniges Zeugs machst und was dir wirklich wichtig sein sollte.


Sei der Beobachter / die Beobachterin


Unter Punkt 3 ist Meditation aufgeführt. Auch Achtsamkeit gehört unter dieselbe Kategorie. Aus meiner Sicht eine der wichtigsten Methoden, um sich von den Gedanken-Spiralen im Kopf zu lösen. Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen mit Gedanken und Emotionen identifizieren. Aber du kannst diese nicht sein, weil diese kommen und gehen. Also was bist du dann wirklich? Versuche, dich in die Position des Beobachters respektive der Beobachterin zu begeben, so gewinnst du einen gesunden Abstand zu deinen Gedanken, die sich oft um Ängste, Zweifel, Wut und Schuld drehen. Nur so bekommst du mit der Zeit einen klareren Geist. Versuche nicht, deine Gedanken zu unterdrücken, denn das ist eine unnötige geistige Anstrengung. Dein Verstand ist evolutionär gesehen ein Wunderwerk, jedoch sollte er vorwiegend zum Planen, Organisieren und für kreative Ideen benutzt werden, ansonsten sollte man das Leben fliessen lassen, im Moment sein.


Alles Gute bei der persönlichen Entwicklung wünscht



Sascha A. Rauber

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